FUDOKAN

 

 

Die drei Ideogramme des Wortes

FUDOKAN bedeuten:

FUDO- Gründlichkeit, Stabilität, Härte
KAN- Haus
Singemäss ist FUDOKAN das Haus stabiler Fundamente
 
Fudokan: Traditionelles Karate als Kampf-Kunst
Fudokan ist zunächst ein traditioneller Karate-Stil, der von Dr. Ilija Jorga im Jahr 1980 begründet wurde. Er beschäftigt sich mit dem Erhalt und der Pflege der Kampfkunst Karate unter besonderer Berücksichtigung der Biomechanik und der Medizin. Der Fudokan-Verband besitzt eigene Prüfungs- und Kampfrichterprogramme sowie eine spezielle Ausbildung für Trainer. Wir sagen zu unserem Karate „Kunst“. Die Idee, die dahinter steckt, ist vereinfacht gesagt, mit nur einem Kontakt den Gegner wirkungsvoll bekämpfen zu können. Das kann ein Fauststoß, ein Schlag oder ein Tritt sein. Wichtiger als eine besondere Kondition ist es, eine hohe geistige Energie zu besitzen, das Auge zu schulen und eine harte Technik zur Entfaltung bringen zu können.
 
Fudokan: Die Entstehung
„Nach 30 Jahren Karate-Erfahrung könnte ich sagen, dass FUDOKAN in dem Moment entstanden ist, als ich das erste Mal ein Dojo betrat. Dies ist aber mein persönlicher Standpunkt, und es ist erforderlich, ihn zu erläutern, da die zuerst unbestimmte und undeutliche FUDOKAN-Idee während des Trainings, den Meisterschaften, der Unterrichtung anderer Karatekas und des eigenen Lebens reifte und sich entwickelte.
 
FUDO-Klub war der Dojo-name meines Lehrers Taiji Kase. Ich erinnere mich an ihn seit meines ersten Trainings in Paris Anfang der siebziger Jahre. Ein Teil des FUDOKAN stammt sicherlich aus dieser Zeit. FUDOKAN ist aber viel mehr als nur eine schöne Erinnerung. Die drei Ideogramme des Wortes FUDOKAN bedeuten:
Gründlichkeit Stabilität und Härte Haus und Heim
Sinngemäß ist FUDOKAN das „HAUS STABILER FUNDAMENTE“.
Die traditionellen Symbole des FUDOKAN-Emblems – der Adler, die Sonne, der Tiger, die Ozeanwellen – sind jedem, der sich etwas mit der Geschichte des Karate beschäftigt hat, wohl bekannt. Sie können mehr oder weniger poetisch interpretiert werden. Das schildförmige FUDOKAN-Emblem ist bedeutsam für das Verständnis der Verbindung von FUDOKAN mit der Tradition, aus der der Karate-Sport stammt und sich entwickelte sowie gleichzeitig bedeutsam für das Verständnis der Verbindung von Tradition und (Selbst-) Verteidigung. Die offizielle Gründung von FUDOKAN im Jahre 1980 könnte man einfach mit einigen „modernen“ Trends in Verbindung bringen.
 
Die IAKF-Weltmeisterschaft in Bremen im August 1980 war ein Wendepunkt, was leicht zu erklären ist: Einerseits war ich als Teamchef der jugoslawischen Mannschaft sehr glücklich, dass wir, wie vormals auch, bedeutsame Medaillen errungen hatten. Andererseits war ich als IAKF-Kongressteilnehmer sehr enttäuscht über die ständig zunehmende Interessenteilung bei den für die Entwicklung des weltweiten Karates verantwortlichen Personen. Die IAKF wurde ein Opfer der internationalen Sportorganisationen. Diese trafen sämtliche Entscheidungen aufgrund materieller Interessen. Anders gesagt, ich sollte meiner sehr erfolgreichen Mannschaft erklären, dass ihre sportliche Zukunft an internationalen Wettkämpfen vielleicht nur noch von den „erfolgreichen“ oder „nicht erfolgreichen“ Vereinbarungen derjenigen abhänge, die wegen eigener Interessen die Bemühungen tausender von ehrlichen Karatekas missachtet.
 
Die Gründe für ein solches Verhalten und der Streit der internationalen Karate-Organisationen um das Medienrecht und um Kontrollfunktionen sind nicht unbekannt und sollen nicht besonders kommentiert werden. Der eigentliche Zerfall hat viel früher begonnen und wenigstens für diejenigen, die sich dessen bewusst waren, war das sehr schmerzvoll. Er ist mit dem Verhalten derjenigen verbunden, deren Motive man nicht im Verdacht hatte. Das waren Trainer, Lehrer, deren Berufung, so haben wir damals gedacht, zweifellos einmalig war: Sie bestand darin, die Karate-Idee zu verbreiten. Zuerst spalteten sich JKA und WUKO, dann JKA und Shotokan, JKA und EAKF und schließlich folgte die Teilung innerhalb der JKA selbst: Die japanische Fraktion war gegen die amerikanische, ein Lehrer war gegen den anderen.
 
Die ganze Geschichte hatte ihren Höhepunkt im Jahre 1980 erreicht, als Sensei M.Nakayama starb. Seit diesem Zeitpunkt ist nichts mehr von einer Organisation geblieben, die früher das Interesse für die Erhaltung traditioneller Karate-Werte vor Geschäftsinteressen, Medienwirksamkeit und den Kampf um wichtige Positionen in den Organisationen, die den Sport nur als Mittel zur Sicherung des eigenen Status benutzt, gestellt hat. In solchen Verhältnissen, wo es wichtig war, die Weltposition des Karate zu sichern, war die Gründung des FUDOKAN mit ein paar Gleichgesinnten mit der Idee der Erhaltung der originalen Karate-Werte keine ernsthafte Provokation für die großen Organisationen.
Es bestätigt sich aber, dass Karatekas selbst den Geist des Karate viel besser verstehen als viele selbsternannte Karate-Sachverständige. Nur so kann man die Tatsache erklären, dass FUDOKAN in nur neun Jahren (von 1980 bis 1989) solch einen außerordentlichen Durchbruch geschafft hat, von einer unter vielen Strömungen hin zu einer eigenständigen, stilmäßig unabhängigen Bewegung, die von der internationalen Traditionellen Karate-Föderation (ITKF) beglaubigt anerkannt wurde.
 
In diesen Jahren wurde FUDOKAN von den japanischen Instruktoren unterschiedlich betrachtet: von Ignoranz, Missachtung, Bestreiten bis Gleichgültigkeit und Infragestellen. Glücklicherweise war es deren Weg und nicht der Weg des FUDOKAN. Im Endeffekt waren auch die letzten wahren Karate-Lehrer von ihnen gezwungen, die von den Karate-Bossen diktierten Bedingungen zu akzeptieren. FUDOKAN blieb stabil auf seinem Weg. Oder wie schon der Name sagt: Es blieb das „Haus stabiler Fundamente“. In dieser Geschichte wurden persönliche Zweifel und Enttäuschungen weggelassen, sie erzählt aber über einen angefangenen, oder besser gesagt, über die Rückkehr zu einem schon lange begonnenen Weg. Diese Retrospektive geht über Taiji Kase bis Yoshitaka Funakoshi, dem unbestrittenen Genie in der Weiterentwicklung der Karate-Techniken, welche aus Karate einenSport gemacht haben, aber die originale Kampfdisziplin nicht zerstörten. Das ist die Essenz des FUDOKAN“.
QUELLE
Dr.Ilija Jorga, 1994. Aus: „Traditional Karate-Do Fudokan, Organisation und Prüfungsprogramm“, International Fudokan Karate-Do-Renmei (I.F.K.R.), 1994.
 

Fudokan-Shotokan Prof.Dr. Ilija Jorga (Soke 10 DAN)

Gründer des Fudokan Karate

BIOGRAPHIE

Higashiyama Soke Prof.Dr. Ilija Jorga (Soke 10 DAN)

Geboren: 15.11.1940 in Belgrad (Serbien)
Beruf: bis 2006 Prof. Dr. Univ.: MD.PH. D. Klinikphysiologe, Leitender Dozent Sportmedizin
1959 - Erster Trainer Kilian und V. Jorga
1962 - Student von T. Murakami
1956 - Meister von Serbien
1967 - Sho-DAN (1.DAN) Murakami Sensei
1968 - Kumite Meister von Serbien, Ni-DAN (2.DAN) T.Kase Sensei in Frankreich
1968 - Erster Meister in der freien Kategorie in Zagreb
1968 - Trainer des Jugoslawischen Karate-Teams
1969 - 3.Platz in Kumite der EUK in Hamburg, Mitglied des Technischen Komitees der EUK
1969 - Kumite- Meister in Jugoslawien
1970 - 3.Platz in Kumite der JKA Europa in Brüssel, Technischer Direktor der EUK
1970 - 5.Platz in Kumite in Tokio WUKO
1970 - Kumite-Meister der freien Kategorie in Jugoslawien

1971 - 1.Platz der freien Kategorie der JKA Europa (AEKF) in London (England),

San-DAN (3.DAN) T.Kase Sensei in Paris (Frankreich)

1971- Kumite-Meister der freien Kategorie in Jugoslawien

1972- 3.Platz in Kumite der JKA in Europa in Mailand (Italien),

Vize-Präsident der WUKO Paris (Frankreich)

1972 - Kumite-Meister der freien Kategorie in Jugoslawien
1973 - Kata-Meister von Jugoslawien
1975 - Yon-DAN (4.DAN) T.Kase Sensei, Technischer Direktor der EAKF Mailand (Italien)
1976 - 3.Platz in Kata der EAKF in Mediterranean:
1976 - Karate-Meister 1.Platz in Kata der EAKF in Mailand (Italien)
1976 - 3.Platz in kata bei der Weltmeisterschaft der IAKF in Tokio (Japan)
1977 - 4.Platz in Kata der IAKF in tokio (Japan)
1978 - 1.platz in Kata der EAKF in Belgrad (jugoslawien), Go-DAN (5.DAN) T.Kase Sensei
1978 - 1.Platz der Karatemeisterschaft in Kairo (Ägypten) in Mediterranean
1978 - 2.Platz in Kumite beim Internationalen Karate-Cup in Mailand (Italien)
1980 - 3.Platz in Kata bei der Weltmeisterschaft der IAKF in Bremen (Deutschland), Gründung des FUDOKAN in Europa am 15.11.1980 in Belgrad (Jugoslawien)
1982 - Roku-DAN (6.DAN) T.Kase Sensei
1987 - Hichi-DAN (7.DAN) H.Nishiyama Sensei, Student von Sensei Nishiyama
1988 - Leitender Direktor der IFKR
1990 - Annahme des FUDOKAN durch den IFKR Sensei Nishiyama
1993 - Gründung des FUDOKAN in New York und Präsident des Traditionelen FUDOKAN- Karate-Do in Deutschland, Trainer des Deutschen Teams bei der ITKF
1998 - Hachi-DAN (8.DAN) H.Nishiyama San-Diego
2003 - Ku-DAN (9.DAN) WTFSKF Verona (Italien)
2007 - Soke-DAN (10.DAN) Titel: Hanshi vom IBMA (International Budo Master Association) USA
 
Trainer von Prof.Dr. Ilija Jorga (Soke 10 DAN)

Sensei

Vladimir Jorga

Sensei

Tetsui Murakami

Sensei

Taiji Kase

Sensei

Hidetaka Nishiyama

Sensei Vladimir Jorga
Sensei Tetsui Murakami
Sensei Taiji Kase
Sensei Hidetaka Nishiyama

Organisation Fudokan (WTFSKF)

World Traditional Fudokan-Shotokan Karate-Do Federation (WTFSKF)

Präsident Dipl.Eng. Ionel Bara (6 DAN)

 
European Traditional Fudokan-Shotokan Karate-Do Confederation

Präsident Eng. Dan Stuparu (7 DAN)

Albania, Armenia, Austria, Azerbaijan, Bakartastan(Russia), Belgium, Belarussia, Bulgaria, Chechenya(Russia), Croatia, Cyprus, Czech Republic, Denmark, England, Estonia, France, Greece, Germany(DTFSKV), Hungary, Israel, Italy, Latvia, Lithuania, Macedonia, Montenegro, Moldavia, Nehtherlands, Norway, Poland, Portugal, Romania, Russia, San Marino, Slovakia, Serbia, Spania, Sweden, Switzerland, Tatarstan(Russia), Turkey, Ukraine.
 
North American Traditional Fudokan-Shotokan Karate-Do Confederation
Präsident Mr. Holodkov Stanislov (7 DAN)

Canada

 
South Amerikan Traditional Fudokan-Shotokan Karate-Do Confederation
Präsident Mr. Lio Tio Cheng (5 DAN)

Venezuela, Argentina, Brazil, Chile, Columbia.

 
Australian Traditional Fudokan-Shotokan Karate-Do Confederation

Präsident Prof. Darko Radovic (2 DAN)

 
Asian Traditional Fudokan-Shotokan Karate-Do Confederation

Präsident Mr. Rajeev Sinho (5 DAN)

Azerbaijan, India, Indonesia, Iran, Irag, Japan, Kazakhstan, Kirgizia, Mongolia, Singapure, Turkmenistan, Uzbekistan, Srilanka, Taijikistan.

 
African Traditional Fudokan-Shotokan Karate-Do Confederation

Präsident Mr. Kikoto Venznao (2 DAN)

Angola, Algeria, Egypt, Congo, Chana, Guinea Bissov, Kenya, Libya, Mali, Marocco, Mozambigve, Nigeria, South Africa, Tanzania, Tunis, Zaire, Zimbabwe.

 
Geschichte des Karate

Begonnen hat alles auf der Insel Okinawa. Zwischen Japan und China war diese Insel ein strategisch wichtiger Punkt. So kam es, dass zu verschiedenen Zeiten die Insel unter chinesischen oder japanischen Einflüssen stand. Daher entwickelte sich auf Okinawa eine Kampfkunst, die eigene Selbstverteidigungserfahrungen und Erfahrungen der japanischen Samurai sowie des chinesischen Boxens enthielt. In den letzten drei Jahrhunderten behielten die Japaner die Oberhand auf Okinawa. Der Besitz von Waffen war auf der Insel streng verboten. Die dort lebenden Menschen wollten sich aber gegen Übergriffe der jeweiligen Besatzer schützen. So entstand neben zahlreichen Kampfkünsten auch das Karate. Genannt wurden die neuen Kampfkünste zunächst Okinawa-te (Okinawa-Hände). Einige Meister des Okinawa-te bereisten China für 10, 15, ja sogar 20 Jahre, um Erfahrungen für ihre Kampfkunst zu sammeln. Kehrten sie zurück, so gaben sie ihr Wissen im Kreise ihrer Familien weiter.
Gichin Funakoshi (1868 – 1957) brach den Familienbann am Anfang des 20. Jahrhunderts und reiste nach Japan, um dort Okinawa-te zu unterrichten. In den Jahren 1917 – 22 versuchte er, durch Demonstrationen und Vorführungen an Universitäten die Aufmerksamkeit auf seine Kampfkunst zu lenken - mit Erfolg. In Japan erlebten die alten Kampfkünste gerade eine Zeit der Renaissance. Dies wirkte sich positiv auf die Verbreitung des Okinawa-te aus. Es war etwa um 1900, als auf Okinawa der Wert der Kampfkunst Okinawa-te für die Erziehung erkannt und diese Kunst an den Mittelschulen eingeführt wurde. Damals wurde zum ersten Mal der Name Karate gewählt. Unter diesem Namen verbreitete sich diese Kunst sehr schnell.

Gichin Funakoshi Gigo Funakoshi PDF

Funakoshi begründete das Shotokan Karate, wie es später genannt wurde. Es beinhaltet sämtliche ihm damals bekannten großen Stile des Ch`uan-fa (auch Kung Fu oder Kempo genannt), was man noch heute an den Verschiedenheiten der überlieferten Meisterkatas erkennt. Meister Itosu entwickelte aus diesen Meisterkatas Schülerkatas (Pinan) zum besseren Erlernen der Künste. Gichin Funakoshi benannte sie dann in „Heian“ um. Schon in diesen Katas werden harte und weiche Elemente trainiert.

Okinawa hatte aber viele Meister des Okinawa-te. Alle hatten dabei ihre eigenen Vorstellungen und Erfahrungen. Als sie den Erfolg Funakoshis erkannten, folgten ihm einige nach Japan. So entstanden weitere große andere Stilrichtungen, wie Gojo Ryu, Shito Ryu, Wado Ryu usw.

Stilrichtungen
 
Shotokan

Der Begründer dieser Stilrichtung ist Gichin Funakoshi (1868 – 1957). Er wird auch als Vater des modernen Karate Do bezeichnet. „Shoto“ war Funakoshis Künstlername und bedeutet „das rauschen der Kiefernwipfel“. Funakoshis Dojo (Trainingshalle) wurde 1939 nach seinem Künstlernamen „Shotokan“ genannt. Fortan trug das Karate des Gichin Funakoshi den Namen „Shotokan“ (obwohl er selbst immer gegen diese Stilrichtungsbezeichnung war, denn für ihn gab es nur ein Karate).

 
Shito-Ryu

Kenwa Mabuni (1893 – 1957) lernte Karate von den Meistern Itosu und Higonama. Er „vermischte“ beide Karaterichtungen (Shorin-Ryu und Shorei-Ryu) und gab seiner Stilrichtung den Namen Shito-Ryu. Dieser Name ist aus den Initialen seiner beiden Meister abgeleitet. Mabuni unterrichtete dieses System auf Okinawa und bei seinen häufigen Besuchen auch in Japan. 1929 ging er endgültig nach Osaka (Japan), um Karate zu unterrichten.

 
Goju-Ryu

Wörtlich übersetzt bedeutet Goju-Ryu „hart-weich“. Der Begründer dieser Stilrichtung ist Chojun Miyagi (1888 – 1953). Miyagi studierte zunächst chinesisches Boxen (Shao Lin Chuan und Pa Kua Chuan). Unterrichtet wurde er von Meister Higaonna. Aus dem Erlernten entwickelte er seine eigene Karatestilrichtung. Von den verschiedenen japanischen Karatestilrichtungen lässt das Goju-Ryu Karate den chinesischen Ursprung noch am deutlichsten erkennen. Chojun Miyagi ging 1929 nach Kyoto (Japan) um seine Vorstellung von Karate zu verbreiten.

 
Wado-Ryu

Wado bedeutet „der Weg des Friedens“. Hironori Ohtsuka (1892 – 1982) begann mit dem Karatetraining erst 1922. Sein Meister war Gichin Funakoshi (Shotokan). Er lernte aber auch bei Kenwa Mabuni (Shito-Ryu). Vorher hatte Ohtsuka schon das Shindo Yoshinryu Jujutsu studiert. Er entwickelte seinen Karatestil, das Wado-Ryu, in dem er Funakoshis Shotokan vor allem mit Ausweichbewegungen des Jujutsu kombinierte. Außerdem entwickelte er Bewegungen, die „körperfreundlicher“ waren. Die Bewegungen sind zudem kleiner und die Stellungen sind kürzer.